Autor: Melani Hähle

Werkstatt

Das Wort – Manufaktur

Eine Manufaktur (von lat. manus „Hand“ und lat. facere „erbauen, tun, machen, herstellen“) ist eine Produktionsstätte von Handwerkern. In ihren höchsten Formen verrichten die einzelnen Arbeiter am gemeinsamen Produkt jeweils nur wenige Handgriffe und erlangen ein sehr große Geschicklichkeit. Die Blütezeit der Manufaktur waren die Jahre von 1550 bis 1770. Der Begriff „Manufaktur“ im Sinne von „Handfertigung“ wird heute mit hoher Qualität, Luxusgegenständen und Exklusivität verbunden und deshalb gerne für hochpreisige Waren eingesetzt. Daher erlebte der Begriff in den letzten Jahren eine Renaissance, sodass sich eine Vielzahl von Betrieben den Titel Manufaktur aneignete.

Torben Hansen - Geschäftsführer und Visionär der Holzmanufaktur

Ein Besuch bei Schotten & Hansen

Als der 22-jährige Torben Hansen mit nur einer Werkzeugkiste von Dänemark nach Deutschland kam, um Schreiner zu werden, fand er zuerst im Antiquitätengeschäft seines späteren Geschäftspartners Robert Schotten Arbeit. Er sollte zwanzig kleine Schrankkästen sauber machen. „Ich dachte mir, etwas Schlimmeres gibt es eigentlich gar nicht, das ist reine Fleißarbeit, wie lange halte ich das aus.“ Torben Hansen hat nicht aufgeben. Und dabei die Individualität des Naturwerkstoffes Holz entdeckt. Das war 1982. Seit 1984 fertigt Schotten und Hansen in Bayern hochwertige Böden und realisiert erstklassigen Innenausbau. Showrooms und Partner sind unter anderem in London, Dubai und Hongkong zu finden. Ich hatte das Vergnügen im Münchner Showroom und in der Werkstatt in Peiting einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

ACneu

Der Keramikflüsterer

Ein Interview mit Alessio Conterno.

Manumel: Du hast viele Jahre für Dolce & Gabbana und zuletzt für den Designer Lindberg in der Münchner Hofstatt gearbeitet. Wie bist du auf die Idee gekommen eine Keramikmanufaktur in München zu gründen?

Alessio: Aufgewachsen bin ich in Albisola, Italien. Die Stadt ist weltweit bekannt für ihre wunderschönen Keramiken. Schon als Kind stand ich in der Werkstatt und habe meiner Familie beim Brennen geholfen. In der Mode habe ich unzählige Ideen für meine Keramiken gesammelt.

Die kostenfreie Foto- und Video-Sharing App Instagram bietet Manufakturen nicht nur Inspiration, sondern auch Aufmerksamkeit. 2014 war Instagram eine der zehn beliebtesten Smartphone-Apps. 200 Millionen Menschen nutzen sie aktiv jeden Monat, jede Sekunde werden Tausende Bilder gepostet. Mit dabei sind nicht nur Prominente oder zappelige  Teenies, sondern auch Marken. Aber was genau ist eigentlich so faszinierend an Instagram und wie können Manufakturen mit der App für sich werben?

Instagram

Die kostenfreie Foto- und Video-Sharing App Instagram bietet Manufakturen nicht nur Inspiration, sondern auch Aufmerksamkeit. 2014 war Instagram eine der zehn beliebtesten Smartphone-Apps. 200 Millionen Menschen nutzen sie aktiv jeden Monat, jede Sekunde werden Tausende Bilder gepostet. Mit dabei sind nicht nur Prominente oder zappelige Teenies, sondern auch Marken. Aber was genau ist eigentlich so faszinierend an Instagram und wie können Manufakturen mit der App für sich werben?

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Affengeil

„Monkey 47 Distiller’s Cut 2014“ ist Manufaktur-Produkt des Jahres 2015.  Klar, Gin boomt. Gin ist hip und der Monkey 47 ist kein Unbekannter. Doch was hat die Sonderedition „Distiller’s Cut 2014“ zum Liebling der Manufakturen-Jury gemacht? Der Cut zeichnet sich dadurch aus, dass er mit einer ganz besonderen Zutat angereichet wird. Üblich für den Schwarzwald Dry Gin sind 47 handverlesene pflanzliche Zutaten, die sorgfältig gebrannt werden. Beim „Distiller’s Cut 2014“ steht Roter Dreiecksklee an Stelle 48 auf der Rezeptur.  Ausgezeichnet wurden nach Angaben des Verbands Deutscher Manufakturen aber nicht nur der hervorragende Geschmack, sondern auch die handwerklichen Aspekte des Gins und seiner Produktion. Das konsequente Markenkonzept des Monkey 47 erhält mein ganz persönliches Lob. Briefmarken-Label und Apothekerflasche sind selbst in dunklen Bars wiederzuerkennen. Wer die Geschichte „Wie der Affe in den Schwarzwald kam …“ einmal gehört hat, wird sie nicht mehr vergessen. Das Look and Feel der Marke findet sich auch online konsistent wieder. Der Besucher taucht vollständig in die Monkey 47-Welt ein. Die Webpräsenz als nostalgische Zeitung („The Monkey Drum“)  für einen Gin zu gestalten, ist originell und lässt den Ginfreund sicher öfter reinschauen. Wie alle Distiller’s Cuts aus dem Hause Monkey 47 ist …